Finnland - schön, weit und einsam von Nord nach Süd

Neues Land, neues Glück. Auf dieser Reise durch Finnland - oder Suomi wie es auf Finnisch heißt - zeigt der Kompass naturgemäß nur in eine Richtung: nach Süden. Ganz oben im Norden überquere ich erst die Grenze von Norwegen nach Finnland. Von dort aus werde ich das Land einmal komplett der Länge nach durchqueren. Von den kargen Weiten Lapplands bis hinunter an die Ostseeküste entdecke ich die Natur und die Landschaft Finnlands. Erst ganz im Süden werde ich dieses weite Land mit der Fähre nach Tallinn wieder verlassen. Dazwischen liegen nun dreieinhalb Wochen in einem Land, das mich mit unendlicher Weite und Einsamkeit, aber eben mit jener Schönheit empfängt.
Es ist nämlich nicht die Art von Einsamkeit, die bedrückt oder belastet. Es ist vielmehr eine stille, wohltuende Einsamkeit, die einen mit jedem Tag stärker mit der Natur verbindet. Aber von Anfang an. Finnland ist für mich zunächst vor allem eines: Wald. Unendlich viel Wald. Dazwischen liegen Sümpfe, unglaublich viele Seen und vereinzelte diese Straßen, die sich kilometerweit durch die Landschaft ziehen. Auf der Karte mag das eintönig wirken, doch schon nach den ersten Tagen wird klar, dass genau darin die Besonderheit dieses Landes liegt.
Die Dimensionen sind schwer zu begreifen. Stundenlang fahre ich durch dichte Nadelwälder, ohne auf größere Ortschaften zu stoßen. Die Straßen verlaufen meist schnurgerade durch eine leicht hügelige Landschaft, die scheinbar kein Ende kennt. Mal öffnet sich der Blick auf einen glitzernden See, mal auf weite Moorflächen, die vor allem abends in der tiefer stehenden Sonne fast golden leuchten. Immer und überall ist Ruhe. Keine Menschenmengen, kein Verkehrslärm, keine Hektik. Nur Wind, Wasser und Wald, immer wieder Rentiere und natürlich ich irgendwo mittendrin auf meiner Reise.
Wunder Polarlichter
Und worauf ich natürlich gehofft habe, erfüllt sich genau hier. Ich erlebe etwas, das schon so lange auf meiner persönlichen Wunschliste steht: Zum ersten Mal in meinem Leben sehe ich Polarlichter mit eigenen Augen. Lange habe ich Fotos davon betrachtet, Berichte gelesen, den wissenschaftlich-kosmischen Hintergrund verstanden und mir vorgestellt, wie es wohl sein würde. Doch man ist trotzdem nicht darauf vorbereitet, wie schön es in der Realität sein kann. Als dann zunächst nur leichte grüne Schleier über den Nachthimmel ziehen, langsam immer stärker werden, verschiedene Farbtöne von lila und violett dazu mischen und beginnen zu tanzen, stehe ich minutenlang, wenn nicht stundenlang sprachlos da. Die nächtliche Kälte spielt plötzlich keine Rolle mehr. Über mir entfaltet sich ein Schauspiel, das gleichzeitig unwirklich und vollkommen natürlich erscheint. Ein Moment, der sich tief ins Gedächtnis einbrennt. Ich möchte das Schauspiel auch unbedingt mit der Kamera einfangen, also baue ich Stativ und Kameraequipment auf und bin lange damit beschäftigt, die schönsten Momente einzufangen.
Es folgen immer wieder solche besonderen Nächte an den schönsten Orten, nicht zuletzt die Spiegelung der Polarlichter auf der glatten Oberfläche der umliegenden Seen ist dabei eine echte Augenweide und sollte lange in meinem Gedächtnis bleiben.
Hütte der Einsamkeit - inmitten der weiten Natur
Wenig später wartet bereits das nächste besondere Erlebnis. Nahe der russischen Grenze verbringe ich mehrere Tage allein in einer kleinen Hütte mitten im Wald.
Besonders beeindruckend ist die Tatsache, dass ich tagelang keinem einzigen Menschen begegne. Keine Wanderer, keine Autos, keine Stimmen in der Ferne. Nur ich und die Natur. In vielen Teilen Europas wäre das kaum vorstellbar, doch in Finnland scheint es ganz selbstverständlich zu sein. Die Weite des Landes und die geringe Bevölkerungsdichte schaffen Freiräume, die man anderswo kaum noch findet.
Unweit der russisch-finnischen Grenze streife ich mit dem Auto ich durch die endlosen Wälder Ostfinnlands. Ich wollte unbedingt bis zur Grenze und mir ein Bild davon machen. Die Grenze selbst ist seit 2022 vollständig geschlossen und nicht mehr passierbar. Immer wieder stoße ich auf eindringliche Warnschilder, Schlagbäume und Hinweise auf den Grenzstreifen. Die Nähe zu Russland ist allgegenwärtig, auch wenn die eigentliche Grenze meist unsichtbar hinter den dichten Wäldern verborgen bleibt und nur durch farbige Markierungen an Bäumen gekennzeichnet ist.
Mitten in dieser abgeschiedenen Region entdecke ich eine der zahlreichen öffentlich zugänglichen Wander- und Wildnishütten Finnlands. Selbst mit meinem geländegängigen Fahrzeug ist sie nicht direkt erreichbar. Der letzte Kilometer dorthin ist ausschließlich zu Fuß durch den Wald erreichbar. Genau das macht ihren Reiz aus.
Spontan beschließe ich, hier ein paar Tage zu bleiben. Am Ende sollten es drei Tage völliger Abgeschiedenheit werden, nur umgeben von Wald, Seen und der Stille der nordischen Wildnis.
Also packe ich alles zusammen, was ich für die kommenden Tage benötige: Lebensmittel, Wasser, Isomatte, Schlafsack, Wanderschuhe, Regenjacke und natürlich die Kamera. Mehrere Male laufe ich zwischen Auto und Hütte hin und her, bis schließlich alles an seinem Platz ist. Dann lasse ich das Fahrzeug zurück und tauche endgültig in die Einsamkeit ein. Die Nächte verbringe ich auf den harten Holzbrettern der dunklen Hütte. Durch die kleinen Fenster fällt nur wenig Licht, und sobald die Dämmerung einsetzt, übernimmt die Stille die Kontrolle. Das Knacken der Holzwände und das Rascheln der Bäume im Wind werden zu den einzigen Geräuschen der Nacht.
Tagsüber spielt sich das Leben draußen ab. Über der Feuerstelle bereite ich meine Mahlzeiten auf offenem Feuer zu, während der Rauch langsam zwischen den Bäumen aufsteigt. Danach ziehe ich stundenlang durch die umliegenden Wälder. Ich folge kleinen Pfaden entlang glasklarer Bäche, entdecke versteckte Seen zwischen den Kiefern und verliere mich in einer Landschaft, die auf den ersten Blick immer gleich erscheint und doch voller Details steckt. Besonders faszinierend ist die Vielfalt der Pilze, die überall aus dem moosbedeckten Waldboden wachsen. Zwischen Flechten, Heidelbeersträuchern und umgestürzten Baumstämmen entstehen immer neue kleine Welten, die man nur entdeckt, wenn man sich Zeit nimmt und genau hinsieht.
Diese drei Tage gehören zu den intensivsten Erfahrungen meiner gesamten Finnlandreise. Nicht weil spektakuläre Ereignisse stattfinden würden, sondern gerade weil nichts passiert. Keine Sehenswürdigkeiten, keine Menschenmengen, kein Programm. Nur Wald, Wasser, Feuer und die seltene Erfahrung, für kurze Zeit völlig allein mit der Natur zu sein.
Kleine Erlebnisse, die ein Gesamtbild ergeben
Je weiter ich von hier nach Süden reise, desto vertrauter wird mir das finnische Lebensgefühl. Die Straßen sind weiterhin lang, die Wälder weiterhin endlos, und doch hat jede Region ihren eigenen Charakter. Ein ständiger Begleiter auf meinem Weg sind die Rentiere. Immer wieder stehen sie plötzlich am Straßenrand, trotten gemächlich über die Fahrbahn oder grasen zwischen den Häusern kleiner Dörfer. Es scheint, als hätten sie hier Vorfahrt. Und tatsächlich ist es oft klüger, ihnen einfach die Zeit zu geben, die sie brauchen. Nach einigen Tagen gehören die Begegnungen mit ihnen genauso selbstverständlich zur Reise wie die Wälder und Seen.
Die Nächte verbringe ich stets draußen in der Natur. Mal schlage ich mein Lager an einem abgelegenen See auf, mal finde ich Schutz in einer der vielen frei zugänglichen Wanderhütten. Oft sitze ich noch lange am Feuer, während die Sonne langsam hinter den Baumwipfeln verschwindet.
Unterwegs entdecke ich immer wieder kleine Husky-Farmen. Die Hunde begrüßen jeden Besucher lautstark und voller Energie. Selbst außerhalb der Wintersaison herrscht auf den Höfen reges Treiben. Es ist faszinierend zu sehen, wie eng das Leben der Menschen hier mit den Tieren verbunden ist. In den langen Wintermonaten sind sie weit mehr als nur Haustiere. Sie sind Teil einer jahrhundertealten Tradition und unverzichtbare Begleiter in einer Region, die von Schnee und Kälte geprägt wird. Und selbstverständlich auch unverzichtbar für den Wintertourismus, der hier eine Haupteinnahmequelle ist.
Natürlich zieht es mich auch immer wieder hinaus auf die Wanderwege. Einer der schönsten Ausflüge führt mich zum Aussichtspunkt Akka-Koli im Koli-Nationalpark. Der Weg schlängelt sich durch dichte Wälder hinauf auf die felsigen Höhenzüge. Oben angekommen öffnet sich plötzlich der Blick über die scheinbar unendliche Seenlandschaft Ostfinnlands. Inseln, Buchten und dunkle Waldflächen verschmelzen hier in dem aufsteigendem Dunst zu einem Panorama, das fast gemalt wirkt. Es ist einer dieser Orte, an denen man automatisch stehen bleibt und schweigend in die Ferne blickt.
Auf meinen Fahrten durch das Land stoße ich außerdem immer wieder auf unerwartete Sehenswürdigkeiten. Eine davon ist die Kunstinstallation „Das stille Volk“ (Hiljainen Kansa). Mitten in der Landschaft stehen Hunderte menschenähnliche Figuren auf einem Feld. Jede trägt echte Kleidung, jede blickt regungslos in die Ferne. Aus der Distanz wirkt es zunächst, als hätte sich eine Menschenmenge versammelt. Erst beim Näherkommen erkennt man die Besonderheit des Ortes. Wie so vieles in Finnland lässt sich auch dieser Ort nicht sofort erklären. Man muss ihn einfach auf sich wirken lassen.
Ein paar Tage verbringe ich zwischendurch auch in der weit im Norden gelegenen Großstadt Oulu. Hier sticht vor allem die topmoderne Universität hervor, in der ich an einem regnerischen Tag mit gutem Internetzugang und günstigen Kaffee einige Zeit verbringe. Damit verbunden sind auch rund 17.000 Studierende, die das Stadtbild spürbar prägen. Je nach Zugehörigkeit zu ihrer Fakultät tragen sie in der Öffentlichkeit bei Konzerten, im Alltag oder beim Feiern ihre unterschiedlich farbigen und individuell dekorierten Overalls. Ein einmaliges Schauspiel, das ich so noch nie gesehen habe.
Je weiter die Reise voranschreitet, desto mehr wird mir bewusst, dass Finnland nicht von einzelnen spektakulären Sehenswürdigkeiten lebt. Es sind die vielen kleinen Momente dazwischen, die dieses Land so besonders machen: ein Rentier am Straßenrand, eine einsame Hütte am See, das Knistern eines Lagerfeuers, die Aussicht von einem Felsen hoch über den Wäldern oder eine unerwartete Kunstinstallation mitten im Nirgendwo, hunderte Studenten in dekorierten Overalls. Erst all diese Erlebnisse zusammen ergeben das Bild eines Landes, das seine Schönheit nicht laut präsentiert, sondern demjenigen offenbart, der bereit ist, sich die Zeit zu nehmen.
Weitere Wanderungen unterwegs
Natürlich dürfen in meinem Reisebericht auch all die unzähligen Wanderungen durch die finnischen Moor- und Sumpflandschaften nicht fehlen. Nicht umsonst bedeutet Suomi, der finnische Name des Landes, sinngemäß „Land der Sümpfe und Seen“.
Tatsächlich prägen diese Landschaften große Teile Finnlands und begegnen einem nahezu überall auf der Reise. Die Wege führen dabei oft über kilometerlange Holzstege, die sich durch die feuchten Moore schlängeln. Je nach Alter und Zustand bieten sie mal mehr, mal weniger Sicherheit vor nassen Füßen. Links und rechts erstrecken sich Wasserflächen, Moose, Gräser und eine erstaunliche Vielfalt an Pflanzen, die diesen Lebensraum prägen. Gerade in den frühen Morgenstunden oder am Abend wirken die Moore mystisch, tagsüber farbenfroh und hell.
Während meiner Zeit in Finnland erkunde ich einige der schönsten Nationalparks und Naturgebiete. Besonders in Erinnerung bleibt mir eine Wanderung nahe Tankavaara am Rand des Sompio Strict Nature Reserve im hohen Norden des Landes. Die Kombination aus endlosen Wäldern, stillen Mooren und nahezu völliger Abgeschiedenheit vermittelt hier ein Gefühl von Wildnis, das man in Europa nur noch selten findet. Schutzhütten mit Feuerholz laden zum kurzen Verweilen ein und die Pilze und Beere am Wegesrand sehen einfach nur saftig und gesund aus.
Aber auch die kleine Bärenrunde bei Juuma sowie die schon erwähnte Wanderungen im Koli-Nationalpark gehören zu den Höhepunkten meiner Reise. Jeder dieser Orte besitzt seinen eigenen Charakter, doch alle verbindet die beeindruckende Nähe zur Natur und die ganz verschiedenen Aussichten. Oft reicht schon ein kurzer Blick über einen See oder durch einen lichten Kiefernwald, um zu verstehen, warum Finnland als eines der naturreichsten Länder Europas gilt.
Unvergessen bleibt auch die Seenlandschaft Etelä-Saimaa weit im Süden des Landes. Zwischen unzähligen Inseln, Buchten und bewaldeten Ufern erstreckt sich eines der größten zusammenhängenden Seengebiete Europas. Hier lebt eine der seltensten Robbenarten der Welt: die Saimaa-Ringelrobbe. Mit nur rund 400 Tieren zählt sie zu den am stärksten bedrohten Robbenarten überhaupt. Trotz intensiver Suche und vieler Stunden am Wasser bleibt mir eine Begegnung leider verwehrt. Doch vielleicht gehört genau das zur Wildnis Finnlands dazu – dass die größten Schätze sich nicht immer direkt zeigen.
Traumhaft schöne Orte zum Staunen
Die folgenden Panoramabilder lasse ich einfach mal für sich sprechen: Für mich fangen sie die Schönheit Finnlands mit den endlosen Nadelwäldern, den glasklaren Seen und den ständig wechselnden Lichtstimmungen perfekt ein.





Die Hauptstadt im südlichsten Punkt
Nach Wochen in Wäldern, Nationalparks und an einsamen Seen führt mich die Reise schließlich nach Helsinki. Die finnische Hauptstadt wirkt auf mich weniger wie eine klassische europäische Metropole als vielmehr wie eine große Hafenstadt. Das Meer ist überall präsent, der Wind zieht durch die Straßen und verleiht der Stadt selbst an sonnigen Tagen eine gewisse Rauheit und lässt die Haare der Einwohner fliegen.
Ich laufe durch das Zentrum, vorbei an historischen Gebäuden, moderner Architektur und den breiten Straßen rund um den Hafen. Dabei wirkt Helsinki erstaunlich entspannt. Trotz ihrer zentralen Rolle herrscht hier weder die Hektik noch die Dichte vieler anderer europäischer Großstädte.
Besonders beeindruckt mich die Zentralbibliothek Oodi. Das moderne Gebäude ist architektonisch und für Fotografen ein echter Blickfang und bietet mit seinen offenen, lichtdurchfluteten Räumen einen ungewöhnlichen öffentlichen Treffpunkt. Menschen lesen, arbeiten, lernen oder verbringen einfach eine ruhige entspannte Zeit hier. Für mich ist die Bibliothek eines der gelungensten Beispiele dafür, wie zeitgemäße Architektur und öffentlicher Raum zusammenfinden können. Auch ich verbringe hier einige Stunden, trinke Kaffee, lese und entspanne.
Einen anderen Eindruck hinterlässt da schon die Temppeliaukio-Kirche. Direkt in den Granitfelsen gebaut, wirkt sie von außen so versteckt inmitten einer Wohnsiedlung schon fast unscheinbar. Im Inneren entsteht durch den freigelegten Fels, das einfallende Tageslicht und der weiten Kuppelspannweite jedoch eine besondere und mächtige Atmosphäre. Die Architektur tritt hier nicht gegen die Natur an, sondern nutzt sie als zentralen Bestandteil des Bauwerks selbst. Für mich ein Sinnbild für ganz Finnland.
Helsinki bildet für mich einen passenden Abschluss meiner Zeit in diesem Land. Die Stadt verbindet moderne Architektur, funktionales Design und die Nähe zum Wasser auf eine unaufgeregte Art. Genau wie das Land selbst muss sie sich nicht in den Vordergrund drängen, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.
Der letzte und beste Platz auf der Fähre
Schweren Herzens verlasse ich Finnland Ende September nach fast vier Wochen voller Naturerlebnisse, Einsamkeit und unvergesslicher Momente. Doch die Reise ist noch lange nicht zu Ende. Bevor die kälteren Jahreszeiten im Norden Europas Einzug halten und die Nächte für angenehmes Camping zu frisch werden, möchte ich noch flink das Baltikum erkunden. Also buch ich das Ticket für die Fähre von Helsinki nach Tallinn. Der direkte Landweg nach Süden bleibt mir leider verwehrt. Zu gerne hätte ich die sicher beeindruckende Stadt St. Petersburg besucht und erkundet, doch die geschlossenen Grenzen machen dies unmöglich. Ich hoffe, das dies nicht ewig so bleibt und ich das noch zu Lebzeiten in Angriff nehmen kann.
Nun aber führt mich mein Weg über die Ostsee. Kurz vor der Abfahrt wird es allerdings noch einmal spannend. Bei der Buchung habe ich nicht bedacht, dass mein Fahrzeug mit Dachzelt höher ist als erlaubt. Plötzlich steht die Frage im Raum, ob ich überhaupt mit auf die ausgebuchte Fähre darf. Während die Fahrzeuge bereits verladen werden, warte ich gespannt auf eine Entscheidung. Schließlich finden die Mitarbeiter glücklicherweise doch noch eine Lösung. Mein Auto wird kurzerhand ganz ans Ende des Fahrzeugdecks eingewiesen. Direkt hinter dem letzten LKW und unmittelbar vor der Laderampe sind noch ein paar Meter Platz. Nicht unbedingt ein Premium-Stellplatz, aber in diesem Moment könnte ich kaum glücklicher sein. Wenig später legt die Fähre ab und Helsinki verschwindet langsam am Horizont. Vor mir liegt ein neues Kapitel der Reise. Das Baltikum wartet auf mich und mit ihm viele weitere Abenteuer.
Was ich in den drei baltischen Staaten so erkunde?
Bleibt gespannt.





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